Satellitenaufnahme der Insel Jeju, in der Mitte der Vulkan Hallasan

제주에서 여기까지

von Jeju bis hierher

Über uns

Warum wir Jeju heißen.

Eine Vulkaninsel im Süden Koreas. Schwarzer Basalt, Mandarinenhaine, Wind, der nie ganz aufhört. Wer in Korea „Jeju“ sagt, meint aber selten Geografie. Er meint: rausfahren.

85 km
vor dem Festland
1846 km²
Fläche der Insel
2007
UNESCO-Welterbe

Luftlinie

9.098Kilometer Luftlinie

제주도 · Jeju

Freiburg im Breisgau

So weit ist die Insel von der Grünwälderstraße entfernt — und so nah, dass hier gekocht wird, was dort gegessen wird.

제주 · Die Insel

Eine Insel, die aus dem Meer kam

Vor rund zwei Millionen Jahren brach hier ein Vulkan durch den Meeresboden. Geblieben ist der Hallasan, mit 1947 Metern Südkoreas höchster Berg, und ringsum rund 360 kleinere Krater. Dazwischen Felder aus schwarzem Basalt, abgeteilt durch Mauern, die man ohne Mörtel schichtet — sie lassen den Wind hindurch, statt ihm standzuhalten. An der Küste tauchen die 해녀, die Meerfrauen, ohne Sauerstoffgerät nach Muscheln und Seetang, viele bis weit in ihr achtes Jahrzehnt. Die UNESCO führt sie seit 2016 als immaterielles Kulturerbe.

Die Küste Jejus mit einem der vulkanischen Tuffkegel der Insel
Basaltküste Jejus im Abendlicht

여행 · Warum Jeju

Der Ort, an den man fährt

Jeju ist Koreas Urlaubsinsel. Hierher fliegt man am langen Wochenende, zur Hochzeitsreise, wenn die Stadt zu viel wird — die Strecke Seoul–Jeju ist die meistgeflogene der Welt. Was man mitbringt, ist selten ein Souvenir. Eher das Gefühl, ein paar Tage lang woanders gewesen zu sein. Genau dieses Gefühl möchten wir hier weitergeben, für die Dauer eines Essens.

Der Gastraum des Bistros: eingedeckte Tische mit Messingbechern und Besteck, dahinter die Fensterfront zur Straße

나눔 · Der geteilte Tisch

Aus derselben Schale

Was in der Mitte steht, gehört allen. Die Banchan werden nachgefüllt und stehen auf keiner Rechnung, jeder greift in dieselben Schalen, der Reis bleibt vor jedem stehen. Wer zum ersten Mal koreanisch isst, merkt es an einer Kleinigkeit: Man schenkt sich nicht selbst ein. Man füllt das Glas des anderen — und der füllt das eigene. Vorspeisen und Hauptgerichte bringen wir nacheinander; geteilt wird trotzdem alles.

밥 먹었어요?

Hast du gegessen?

Die übliche Begrüßung in Korea. Wörtlich: „Hast du Reis gegessen?“

Und was davon steht auf dem Teller?

Koreanische Alltagsküche, wie sie zu Hause gekocht wird: Bibimbap in der Schüssel oder im heißen Dolsot, Fried Chicken, Mandu, hausgemachtes Kimchi. Vorspeisen und Hauptgerichte, dazu Banchan zum Teilen.

4,6 von 5 Sternen bei 752 Bewertungen auf Google, Stand August 2026.